Ich untersuche, was Menschen in Social-Media-Feeds über Gesundheit und das Gehirn zu sehen bekommen und was sie davon tatsächlich ansehen.
Ich bin Doktorand an der Professur für Ethik der KI und Neurowissenschaften (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin) der Technischen Universität München; betreut werde ich von Marcello Ienca. Ich arbeite im Projekt HARMONY, das untersucht, welche Gesundheitsinformationen und Fehlinformationen junge Erwachsene auf TikTok erreichen. Grundlage sind Datenspenden der Teilnehmenden aus ihren eigenen TikTok-Konten. Dabei verbinde ich computergestützte Textanalyse, Befragungen und Ethik. Von Oktober 2025 bis Januar 2026 war ich Fulbright-Gastwissenschaftler am Stanford Social Media Lab.
Forschung
Junge Erwachsene spenden ihren TikTok-Verlauf. Er verzeichnet, welche Videos das Empfehlungssystem ausgespielt hat und wie lange sie auf dem Bildschirm waren. Zusammen mit Befragungen zeigt das, wie viele Gesundheitsinformationen und Fehlinformationen bei den Teilnehmenden ankommen und wie viel davon sie sich ansehen.
Wie im Internet über „das Gehirn“, ADHS und Neurotechnologie gesprochen wird, welche ethischen Fragen die Öffentlichkeit dabei stellt und was die Neuroethik daraus lernen kann.
Wie Bewegungen ihre Erzählungen aufbauen und wie sich Sprache verändert, wenn sich Menschen extremen Positionen annähern.
Wie große Sprachmodelle die Kommunikation in der Medizin und die Suche nach Informationen verändern.
Jede Überschrift führt zu einer ausführlicheren deutschen Seite. Die Projekte, alle Publikationen und die Vorträge stehen auf den englischen Seiten.
Kontakt
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